Die Schweizerische Gesellschaft für Symbolforschung: Wer wir sind

Zielsetzungen der Gesellschaft

Um dem Manko abzuhelfen, dass Symbolforschung zwar einen wichtigen Forschungsgegenstand darstellt, der aber als solcher im Hochschulbetrieb nicht verankert ist, wurde 1983 die Schweizerische Gesellschaft für Symbolforschung als politisch und konfessionell neutraler Verein nach Artikel 60 ZGB gegründet. Seit 1994 ist sie assoziiertes Mitglied der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (Sektion II).

Das Ziel der Gesellschaft ist es, einzelne Symbolfelder (z.B. Herz, Raum, Tier, Weg, Leib) und Leistungen des Symbolgebrauchs (z.B. Darstellung des Numinosen; Ausweis der Identität von Individuen oder Gruppen; Umgehung von Tabus) interdisziplinär zu erschliessen. Dabei soll der Begriff 'Symbol' möglichst weit als 'Repräsentation des Nicht-Gegenwärtigen' gefasst werden.

Alljährlich führt die Gesellschaft ein Kolloquium oder einen Arbeitstag durch. An diesen Treffen sollen die Phänomenbeschreibungen der Einzeldisziplinen (Psychologie, Ethnologie, Theologie, Antikenkunde, Geschichte, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft u.a.m.) unter einer gemeinsamen Leitfrage integriert und auf dem Hintergrund von Ueberlegungen zur menschlichen Fähigkeit des Zeichengebrauchs diskutiert werden.

Die Beiträge zu diesen Kolloquien werden in der Buchreihe »Schriften zur Symbolforschung« gedruckt. 2005 liegen 15 Bände vor.
Der Gesellschaft gehören zur Zeit 170 Mitglieder im In- und Ausland an. Eine Erweiterung des Mitgliederkreises ist sehr erwünscht.

Der Mitgliederbeitrag ist derzeit auf jährlich Fr. 40.- angesetzt; für Studenten die Hälfte.

Bankverbindung: Postcheck-Konto 84-13191-1