Nachschlagewerke und Websites zur Symbolik

pm. Immer wieder gelangen ärgerliche Bücher auf den Markt, die sich als Symbol-Lexika ausgeben, aber nicht einmal die einfachsten Fragen zu beantworten vermögen. Es sei deshalb hier eine kleine (auf den europäischen Kulturkreis konzentrierte) Zusammenstellung von Nachschlagewerken gegeben, die wissenschaftlichen Standards genügen.

 

 

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Bücher, Zeitschriften, Lexika

Bibliographien

Manfred Lurker, Bibliographie zur Symbolkunde, Baden-Baden 1968; weitergeführt durch: Bibliographie zur Symbolik, Ikonographie und Mythologie, Baden-Baden 1968ff., Jahrgang 23 (1990) hg. Werner Bies / Hermann Jung.

Viktor Pöschl, Bibliographie zur antiken Symbolsprache, Heidelberg 1964.

Franz Anselm Schmitt, Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 3. Auflage 1976.

Zeitschriften / Periodica / Schriftenreihen

Antaios, hg. Mircea Eliade und Ernst Jünger, Stuttgart: Klett 1 (1959) – 12 (1970/1).

Cahiers Internationaux de Symbolisme, publ. par le Centre interdisciplinaire d'études philosophique de l'Université de Mons 1 (1963)ff.

Symbolon. Jahrbuch für wissenschaftliche Symbolforschung, Basel 1 (1960) - 7 (1971); Neue Folge: Köln 1 (1972) ff.

Traza y Baza. Cuadernos hispanos de simbolologia (Barcelona 1972ff.)


Allgemeine Nachschlagewerke

Hans Aurenhammer, Lexikon der christlichen Ikonographie I (A-C), Wien 1959-67 [mehr nicht erschienen].

Johannes Bolte / Georg Polivka, Anmerkungen zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, 5 Bände, 1913-1932.

Günter Butzer / Joachim Jacob (Hgg.), Metzler Lexikon literarischer Symbole, Stuttgart: Metzler 2008. (Umfang: XXVI + 443 S. – ISBN: 978-3-476-02131-1)

Die Publikation konzentriert sich auf literarische Symbole in der europäischen Literatur von der Antike bis zur Gegenwart. Die Herausgeber verschonen die Leserschaft glücklicherweise mit einer langfädigen Symboltheorie. Das Buch enthält ausschließlich Artikel zu symbolischen Signifiants, die alphabetisch dargeboten werden und folgenden Sachgruppen zugehören (die Gruppierung der Herausgeber S. XIIIff. ist etwas hausbacken, vermag aber einen Eindruck von der Fülle der 412 Artikel zu geben): Dinge / Kleidung / Technik / Verkehrsmittel – Farben (auch: Fleck) – Himmel und Erde – Körper / Mensch / Figuren – Literatur (z.B. Buch, Alphabet, Tinte) – Musik / Musikinstrumente – Naturphänomene / Naturprodukte – Pflanzen / Blumen / Bäume / Früchte – Räume / Orte / Bauwerke – Spiel – Steine / Metalle – Tiere – Zahlen / Geometrie – Zeit / Tageszeiten / Jahreszeiten / Feste

Als Lemma dienen fast ausschließlich Substantive (›belagern‹ oder ›erobern‹ findet man unter Burg; ›brennen‹ unter Feuer). Die Artikel sind einheitlich strukturiert: Zuerst kommt eine stichwortartige Übersicht der Signifiés und der für die Symbol-bildung relevanten Eigenschaften des Signifiant. Im Hauptteil wird die Geschichte des Symbols aufgrund der literarischen Quellen dargestellt. Die Belege sind unkompliziert und hinlänglich genau zitiert, so dass man darauf zurückgreifen kann. Das ist eine der wesentlichen Stärken des Lexikons: es weist über sich hinaus ad fontes. Es werden Quellen aus allen europäischen Sprachen genannt, der Schwerpunkt liegt allerdings auf der deutschen Literatur. Am Ende des Artikels stehen Querverweise auf das Bildfeld sowie weiterführende Literaturangaben, die so gestaltet sind, dass man die angegebenen Werke tatsächlich findet. Die Autoren genieren sich nicht, auch ältere Werke zu nennen, es sind aber auch Internet-publikationen erwähnt. Alle Artikel sind signiert. Als Autorinnen und Autoren sind neben einigen altgedienten Spezialisten weitgehend Nachwuchswissenschaftler beigezogen worden. Der Stil ist unverschnörkelt und weitgehend jargonfrei, wofür man heutzutage in kulturwissenschaftlichen Publikationen dankbar ist.

Eine weitere Stärke ist die historische Dimension. Dabei geht es den Autoren nicht darum, irgendwelche ›ursprüngliche‹ Schichten aufzufinden, sondern »vor allem die für die Transformationen, Ausdifferenzierungen und Umbrüche der (Literatur-)Geschichte relevanten Textbelege zu erfassen« (Vorwort, S. V). Die Quellen reichen von der klassischen Antike und der Bibel über das Mittelalter, die Frühneuzeit, den Barock, die Klassik und Romantik bis in die Gegenwart und auch in die nicht-kanonische Literatur (z.B. Karl May, Harry Potter, Schlafes Bruder). Okkultere Gebiete, Folkloristisches und Exotismen (Astrologie, Tarot, auch die Jungschen Archetypen) sind ausgeklammert. Böse Zungen könnten sagen, es obwalte eine abendländische Voreingenommenheit, aber man ist froh, dass kein undifferenzierter Multi-Kulti-Mix angerichtet wird. Die Artikel zeigen auf, in welchem ›Klima‹ bestimmte Symboliken gedeihen, wie Texte Symboliken wiederaufnehmen, verschieben, konterkarieren, oft auch trivialisieren. Und so ergeben sich immer wieder kulturgeschichtliche Miniaturen, die man gerne – auch ohne Bedarf, ein Symbol erklären zu müssen – bis in die Verästelungen hinin liest, und dabei neugierig wird, die in reicher Fülle anzitierten Textstellen im Original aufzusuchen.

Natürlich kann man da und dort Lücken nachweisen. So fehlt im Artikel Diamant der Verweis auf: Friedrich OHLY, Diamant und Bocksblut. Zur Traditions- und Auslegungsgeschichte eines Naturvorgangs von der Antike bis in der Moderne, Berlin 1976. – Im Artikel Affe fehlt: Horst W. JANSON, Apes and Ape Lore in the Middle Ages and Renaissance,  (Studies of the Warburg Institute 20), London 1952. – Im Artikel Weg könnte man hinweisen auf Ernst TRACHSLER, Der Weg im mittelhochdeutschen Artus-Roman, Bonn 1979. – Im Artikel Spiegel fehlt die Nennung von Band 14 der Schriften zur Symbolforschung. – Es gibt kein Artikelpaar Reinheit / Schmutz; dort wäre hinzuweisen auf: Meinolf SCHUMACHER, Sündenschmutz und Herzensreinheit. Studien zur Metaphorik der Sünde in lateinischer und deutscher Literatur des Mittelalters, (Münstersche Mittelalter-Schriften 73), München 1996. – Man vermisst einen Artikel zum Ver-Gehen, vgl. dazu Peter VON MOOS (Hg.), Der Fehltritt. Vergehen und Versehen in der Vormoderne, Köln 2001. – Aber solche aus dem Zettelkasten eines alten Sammlers gezogene Bemerkungen sind beckmesserisch und tangieren nicht die Substanz des Werks, das ja in einem Band Platz finden und auch nicht in eine leere Bibliographie ausarten sollte. Dafür würde sich eine Internet-Datenbank besser eignen.

Was ich gerne einmal gesehen hätte, wäre ein Register nach Signifiés. Selbstverständlich hätten Stichwörter wie Gott oder Leben ganze Rattenschwänze von Signifiants im Gefolge; und die Herausgeber wollten wohl mit Bedacht kein solches Verzeichnis anbieten. Interessant wäre es indessen schon, die Blickrichtung umzudrehen und (1) einen Überblick darüber zu bekommen, welche geistigen Gebilde einer symbolischen Aussageweise besonders bedürfen, und (2) zu sehen, mit welchen Symbolen (d.h. Signifiants) Vorstellungen wie zum Beispiel Anarchie, Beständigkeit, Demut, Dummheit, Gewitztheit, Liebesschmerz, Macht, Melancholie, Ordnung, Poesie, Sünde, Trennung, Übergang in eine andere Welt, Vollkommenheit, unio mystica, Unkeuschheit, Verschwiegenheit, Wandel, Zeit usw. evoziert werden und (3) auch, welche Epochen welche Signifiants bevorzugen.

Kurzum: Das »Metzler Lexikon literarischer Symbole« ist ein sehr empfehlenswertes Buch, das ohne Abstriche an der Wissenschaftlichkeit leicht lesbar ist, in der Regel solide und reichhaltig informiert, weiterführt und ausserdem Leselust weckt. Entdeckendes Lesen ist ja der Modus, den ein gutes Lexikon favorisiert. (P. Michel, April 2009)

[Anm: Die Hilfsbegriffe »Signifiant« und »Signifié« kommen in dem angezeigten Werk nicht vor, sondern sind einfachheitshalber vom Rezensenten eingeführt.]

Jean Chevalier / Alain Gheerbrant, Dictionnaire des Symboles, Paris: Laffont 1969.

DACL: P. Cabrol / Henri Leclercq (Hgg.), Dictionnaire d'Archéologie Chrétienne et de Liturgie, 15 Bände, Paris 1924-1953.

Mircea Eliade (Hauptherausgeber), The Encyclopaedia of Religion, 16 Bände, New York / London: Macmillan 1987.

EM: Enzyklopädie des Märchens, hg. Kurt Ranke u.a., Berlin / New York 1977ff.

Michael Ferber, Dictionary of Literary Symbols, Cambridge University Press 1999; 2nd. ed. 2007.

François Garnier, Thesaurus iconographique. Système descriptif des représentations, Paris 1984.

François Garnier, Le Langage de l’Image au Moyen Age. I: Signification et Symbolique Paris 1982; II: Grammaire des Gestes, Paris 1989.

Klaus R. Grinda, Enzyklopädie der literarischen Vergleiche. Das Bildinventar von der römischen Antike bis zum Ende des Frühmittelalters, Paderborn / München: Schöningh 2002.

Erfasst lateinische Texte der heidischen und christlichen Antike und des frühen Mittelalters. Das Buch ist von der Bayerischen Staatsbiblitothek digitalisiert worden und kann dort  angeschaut / durchsucht / heruntergeladen werden.

Arthur Henkel / Albrecht Schöne, Emblemata. Handbuch zur Sinnbildkunst des XVI. und XVII. Jahrhunderts, Stuttgart 1967; Supplement 1976.

Ferdinand Herrmann (Hauptherausgeber), Symbolik der Religionen, 25 Bde., Stuttgart: Hiersemann 1958-1975.

Herbert Hunger, Lexikon der griechischen und römischen Mythologie, mit Hinweisen auf das Fortwirken antiker Stoffe und Motive in der bildenden Kunst, Literatur und Musik des Abendlandes bis zur Gegenwart, Wien 1953.

HWBDA: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, hg. Hanns Bächtold-Stäubli, 9 Bände und Register, Berlin 1927-1942.

HWBDRG: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, hg. Adalbert Erler / Ekkehard Kaufmann, Berlin: E. Schmidt 1964ff.

Ralf Konersmann (Hg.), Wörterbuch der philosophischen Metaphern, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2007.

Vorwort: Figuratives Wissen (R. Konersmann)  — Band, Kette (Christian Strub) — Bauen (Hannes Böhringer) — Berg (Hartmut Böhme) — Bilden (Käte Meyer-Drawe / Egbert Witte) — Blitz (Alois M. Haas) — Erde, Grund (Olaf Briese) — Fließen (Werner Stegmaier) — Gebären (Christian Begemann) — Grenze (Rüdiger Zill) — Hören (Michael Moxter) —  Körper, Organismus (Susanne Lüdemann) — Kreuz (Winfried Brugger) — Leben (Christian Bermes) — Lesen (Olaf Breidbach) — Licht (Johann Kreuzer) — Maschine (Bernd Remmele) — Meer (Michael Makropoulos) — Netz (Christian J. Emden) — Pflanze (Theda Rehbock / Nele Schneidereit) — Raum (Werner Köster) — Reinheit (Dirk Mende) — Reisen (Christiane Schildknecht) — Richten (Peter L. Oesterreich) — Schlafen, Träumen (Thomas Macho) — Schleier (Patricia Oster) — Schmecken (Astrid von der Luhe) — Schweben (Reinhard Loock) — Sehen (Gudrun Schleusener-Eichholz) — Spiegel (Kristina Kuhn) — Sprechen (Tilman Borsche) — Spur (Thomas Bedorf) — Stehen (Gerhard Gamm) — Streiten (Andreas Urs Sommer) — Theater (Claus Langbehn) — Tiefe (Thomas Rolf) — Übergang (Kurt Röttgers) — Übersicht (Ralf Konersmann) — Weben, Spinnen (Ellen Harlizius-Klück) — Weg (Dirk Westerkamp) — Wohnen (Axel Beelmann) 

Bernhard H.F. Taureck, Metaphern und Gleichnisse in der Philosophie: Versuch einer kritischen Ikonologie der Philosophie, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2004 (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 1666)

Vgl. das Verzeichnis der behandelten philosophischen Metaphern und Gkleichnisse auf Seiten 500–503.

LCI: Engelbert Kirschbaum / Wolfgang Braunfels u.a. (Hgg.), Lexikon der christlichen Ikonographie, (4 Bände allgemeine Ikonographie; 4 Bände Ikonographie der Heiligen), Freiburg 1968-1976.

LIMC: John Boardman (Hg.): Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae, München / Zürich: Artemis 1981ff.

Manfred Lurker, Wörterbuch der Symbolik, (Kröners Taschenausgabe Band 464), Stuttgart 1979.

RAC: Theodor Klauser u.a. (Hgg.), Reallexikon für Antike und Christentum, Stuttgart 1950ff.; Supplement 1985ff.

RBK: K.Wessel / M.Restle, Reallexikon zur byzantinischen Kunst, Stuttgart 1963ff.

RDK: Otto Schmitt / Ernst Gall / L.H. Heydenreich (Hg.), Reallexikon zur deutschen Kunstgeschichte, Stuttgart 1933ff. — Online: http://www.rdklabor.de/wiki/Hauptseite

Louis Réau, Iconographie de l'Art Chrétien, (6 Teilbände), Paris 1955-1959.

W. H. Roscher, Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie, 6 Bände, Leipzig 1884-1937; Nachdruck Hildesheim 1977. — Digitalisate der Bände im Internet Archive, Überischt auf https://de.wikipedia.org/wiki/Ausf%C3%BChrliches_Lexikon_der_griechische...

Gertrud Schiller, Ikonographie der christlichen Kunst, 6 Teilbände [nach Themenkreisen wie Kindheit, Taufe, Passion, Auferstehung usw.] Gütersloh 1966ff. und Neuauflagen.

Guy de Tervarent, Attributs et Symboles dans l'Art Profane 1450-1600, Genf 1958 / 1964.

R. van Marle, Iconographie de l'Art Profane au Moyen Age et à la Renaissance, 2 Bände, Den Haag 1931 / 1932.

Speziellere Nachschlagewerke

(vgl. auch die einzelnen Einträge im Thesaurus)

Joseph Braun, Tracht und Attribute der Heiligen in der deutschen Kunst, Stuttgart 1943, Nachdruck 1964.

Dimitrij Dobrovol'skij / Elisabeth Piirainen. Symbole in Sprache und Kultur. Studien zur Phraseologie aus kultursemiotischer Perspektive. (Studien zur Phraseologie und Parömiologie Bd. 8). Bochum 2002.

Michael Egerding, Die Metaphorik der spätmittelalterlichen Mystik, Band 2 = Dokumentation, Paderborn: Schönigh 1997.

Handbuch der politischen Ikonographie, hg. Uwe Fleckner / Martin Warnke / Hendrik Ziegler, München: Beck 2011. (2 Bände)

Dieses von 90 Autoren verfasste, vorzügliche Lexikon führt in 141 Beiträgen und 1200 Abbildungen vor, wie von der Antike bis in die Gegenwart Symbole für Ereignisse, politische Ideale und Institutionen verwendet und wie sie im Laufe der Geschichte abgewandelt wurden. Es wird gezeigt, wie das politische Leben in verschiedenen Medien (Gemälde, Denkmäler, Flugschriften, Plakate, Pressephotos, Fernsehbilder, Erzählungen, Metaphern, Allegorien, Rituale, Landkarten, Karikaturen) dargestellt, gedeutet, diffamiert oder legitimiert wurde.

Die Bildquellen bestreichen einen Zeitraum von der Antike (z. B. der Titusbogen) über das Mittelalter (Tapisserien) und die Renaissance (Cesare Ripa) und das Barock (Versailles) und das 19. Jh. und das Dritte Reich bis in die jüngste Gegenwart (Spiegel-Titelseiten). Die dabei zutage tretenden historischen Kontinuitäten sind überraschend. Die Verfasser haben sich bei ihren aspektreichen und horizont-öffnenden Interpretationen methodologische Zurückhaltung und stilistische Zucht auferlegt, was der Sache dienlich ist.

Die einzelnen Artikel gehen teils von Bildspendern bzw. Zeichenträgern (Beispiele: leerer Thron, Hand in der Weste) aus, teils von Konzepten, die mit verschiedenen Symbolen zum Ausdruck gebracht werden (Beispiele: Aufklärung, Fortschritt, Rebellion), teils von den transportierenden Medien (Beispiele: Flugblatt, Denkmal).

Jacob Grimm, Deutsche Rechtsalterthümer, 4., vermehrte Ausgabe, besorgt durch A. Heusler / R. Hübner, Leipzig 1899, Einleitung, Kapitel IV: Symbole = Band I, S. 153-284.

Liselotte Hansmann / Lenz Kriss-Rettenbeck, Amulett und Talisman. Erscheinungsform und Geschichte, 1966, 2. Aufl. München 1977.

Arthur Henkel / Albrecht Schöne, Emblemata. Handbuch zur Sinnbildkunst des XVI. und XVII. Jahrhunderts, Stuttgart 1967; Supplement 1976; mehrere Neuauflagen.

Othmar Keel, Die Welt der altorientalischen Bildsymbolik und das Alte Testament, Einsiedeln: Benziger 1972 und Neuauflagen.

Gernot Kocher, Zeichen und Symbole des Rechts. Eine historische Ikonographie, München 1992.

Christel Meier, Gemma spiritalis. Methode und Gebrauch der Edelsteinallegorese vom frühen Christentum bis ins 18. Jahrhundert. (Münstersche Mittelalter-Schriften. 34), München 1977.

Christel Meier-Staubach / Rudolf Suntrup, Handbuch der Farbenbedeutung im Mittelalter. 1. Teil: Historische und systematische Grundzüge der Farbendeutung; 2. Teil: Lexikon der allegorischen Farbendeutung. Köln Böhlau 2012 (Pictura et Poesis 30) (ISBN 978-3-412-20558-4)

Heinz Meyer / Rudolf Suntrup, Lexikon der mittelalterlichen Zahlenbedeutungen, (Münstersche Mittelalter-Schriften 56), München: Fink 1987.

Der Physiologus, Übertragen und erläutert von Otto Seel, Zürich: Artemis 1960 und Neuauflagen [Tiere].

Adolf Reinle, Zeichensprache der Architektur. Symbol, Darstellung und Brauch in der Baukunst der Mittelalters und der Neuzeit, Zürich / München: Artemis 1976.

Anselm Salzer, Die Sinnbilder und Beiworte Mariens in der deutschen Literatur und lateinischen Hymnenpoesie des Mittelalters, mit Berücksichtigung der patristischen Literatur. Eine literar-historische Studie, (1886-1894); Nachdruck: Darmstadt: wbg 1967.

Joseph Sauer, Symbolik des Kirchengebäudes und seiner Ausstattung in der Auffassung des Mittelalters,  2., verm. Aufl., Freiburg im Breisgau: Herder 1924.

Werner Ziltener, Repertorium der Gleichnisse und bildhaften Vergleiche der okzitanischen und der französischen Versliteratur des Mittelalters, Bern: Francke 1972ff. [ein analoges Werk für die deutsche Literatur fehlt].

Siebmacher s Wappenbuch von 1605

Johann Siebmacher s Wappenbuch, alle 5 Teile in der Ausgabe von 1701

Ottfried Neubecker (1908-1992), Großes Wappen-Bilder-Lexikon der bürgerlichen Geschlechter Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, München: Battenberg 1985; Reprint 2009.

Rutengänger, aus: Vom Bergkwerck xij Bücher darinn alle Emter / Instrument / Gezeuge … vorbildet / vnd klärlich beschriben seindt / erstlich in Lateinischer sprach / durch den Hochgelerten vnd Weitperümpten Herrn Georgium Agricolam … jetzundt aber verteütscht / durch den Achtparen vnnd Hochgelerten Herrn Philippum Bechium … Getruckt zuo Basel durch Jeronymus Froben vnd Niclausen Bischoffen im 1557. jar 

Links zur Symbolforschung

Zusammengestellt von Cornelia Boss, erneuert von PM. – Links zuletzt überprüft am 7. Sept. 2015
(Rechtliches: Unsere Gesellschaft distanziert sich ggf. ausdrücklich von den Inhalten der nachfolgenden Links)

 



Schweizerische Gesellschaft für Kulturtheorie und Semiotik

Transdisziplinäres Forum für die Reflexion über Theorien und Methoden zur Analyse kultureller Phänomene und Praktiken



Symbolonline

Diese (im Format der Wikipedia organisierte) Datenbank sammelt Symbolbegriffe und interpretiert sie unter psychologischer und tiefenpsychologischer Perspektive mit besonderer Berücksichtigung der Analytischen Psychologie C. G. Jungs.

 


 

Arbeitsstelle für Semiotik (AfS) an der Technischen Universität Berlin

Die Stelle wurde 1974 eingerichtet und hat ihre jetzige Struktur seit 1980. Eine Definition der Semiotik: hier .



Centro internazionale di Semiotica e Linguistica

Università degli Studi di Urbino



Deutsche Gesellschaft für Semiotik DGS e.V.,

Zitat: Die semiotischen Fragestellungen sind älter als alle wissenschaftlichen Einzeldisziplinen und daher geeignet ihre Isolierung zu überwinden und ihre Spezialisierungen teilweise aufzuheben.



Gesellschaft für Wissenschaftliche Symbolforschung e.V., Marburg

Zitat: Die Gesellschaft für Wissenschaftliche Symbolforschung e.V. hat sich die Untersuchung der in Kultur, Wissenschaft und Kunst wirksamen Symbole zur Aufgabe gemacht. Sie ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern aller Disziplinen und an den Fragen der Symbolwissenschaft Interessierter, die sich einmal im Jahr versammeln, um Themen aus dem weiten Feld der Symbolik zu diskutieren. Seit 1960 gibt sie das Jahrbuch für Symbolforschung Symbolon heraus, in dem namhafte Vertreter ganz verschiedener Fächer zu Themen rund um Symbole, Zeichen, Mythen, Symbolik, Mythologie in interdizplinärer Runde schreiben.



IASS-AIS International Association for Semiotic Studies – Association Internationale de Sémiotique

Zitat: The International Association for Semiotic Studies – Association Internationale de Sémiotique IASS-AIS, the world organization in the field of semiotics, was founded in 1969. Since 1994, the seat of the Association is in Vienna. The IASS-AIS is open to everybody who is working in the field of semiotics or who is interested in sign theoretic problems.



ISI International Semiotics Insitute

Zitat: In 1988 an international collegium of semioticians, on initiative of the Toronto Semiotic Circle, convened in Imatra. They created the ISI in order to promote international teaching of semiotics and to facilitate the mobility of students in the field.



Applied Semiotics – Sémiotique appliquée

A refereed journal of literary research on the World Wide Web – Une revue internationale de recherche littéraire sur Internet (University of Toronto)



The Semiotic Review

Semiotic Review (formerly The Semiotic Review of Books, 1990--) is a multidisciplinary open-access online peer-reviewed journal publishing review articles as well as original essays. It endeavours to monitor those domains in the Humanities, the Social and the Natural Sciences which bear upon symbolic and communicative behaviour, cognitive systems and processes, cultural transmission and innovations, and the study of information, meaning and signification in all forms.



Sites Sous le Signe Sémiotique

Auf dieser Homepage der University of Toronto finden sich sehr viele weiterführende Links.



Semiotics

Umfangreiche Sammlung von Links zur Semiotik, geordnet und durchgestaltet von Martin Ryder University of Colorado at Denver, School of Education

Zitat: Knowledge is a fabric of relations in which one individual is fundamentally entwined with all others in a collective discourse. This page illustrates that woven fabric. Each of the following sites links to the Semiotics site here at U.C. Denver. The UCD page serves, not as a hub, presuming some priviledged position, but as a conductive thread, one of many fibers which transforms a collection of unique sites into a common woven text. This Corollary page returns a thread to each of the diverse sites, strengthening possibilities for subsequent queries within this collective fabric.[...] Martin Ryder

 



Online Encyclopedia of Western Signs and Ideograms

Symbols.com contains more than 1,600 articles about 2,500 Western signs, arranged into 54 groups according to their graphic characteristics.
Mittels 4 graphischen Parametern kann man sprach-frei (Symmetrie / geöffnete oder geschlossene Form / Gerade oder Kurven / sich kreuzende Linien) nach Symbolen, Logos usw. suchen. Gute Erläuterungen.



Homepage von Peter Diem

Vor allem zur politischen Symbolik, Heraldik.


 
Folklore and Mythology (D. L. Ashliman, University of Pittsburgh): Motiv-Index zu populären Stoffen, alphabetisch geordnet; die Texte sind in engtlischer Übersetzung gleich beigefügt.
 



Symbol, Attribut, Allegorie und Emblem.

HomePage von Peter Eckardt, Braunschweig



Schweizerische Märchengesellschaft

Die Schweizerische Märchengesellschaft SMG ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich für Märchen und andere Volkserzählungen interessieren. Sie hat die Förderung der Märchenforschung und die Pflege und Verbreitung des Märchengutes zum Ziel. Die Schweizerische Märchengesellschaft will kulturelles Forum sein für das Märchenerzählen unter besonderer Berücksichtigung der Mundarten, für Vorträge, interdisziplinäre Tagungen und Seminare.

Die SMG hat sich 1993 als Sektion der Europäischen Märchengesellschaft konstituiert und ist heute mit ihr assoziiert. Schweizweit zählt sie mehr als 430 Mitglieder, die EMG weltweit rund 2500.


 

Archive for Research in Archetypal Symbolism (ARAS)

Basiert auf der Archetypenlehre von Carl Gustav Jung. Verspricht "17'000 images and commentaries"; allerdings kostenpflichtig: "A one-year fully tax-deductible membership is just $100 ($25 for certain students/candidates)."